Kapitel 04 / 06
Wer zahlt für die AfD-Pläne? Institute haben es durchgerechnet.
→ Zur komplette Tour (mit Animation & Quiz)0 Mrd. €
IWH-Berechnung: Eine AfD-Alleinregierung in Sachsen-Anhalt bräuchte mindestens 2,2 Mrd. € pro Jahr zusätzlich — ein Viertel der Steuereinnahmen des Landes. Geld, das nirgendwo herkommt.
IWH Halle: Studie belegt Milliardenlücke im Wahlprogramm der AfD Sachsen-Anhalt (05.08.2026) · abgerufen 2026-09-10IWH-Präsident Reint Gropp: „Selbst in Teilen ist das Wahlprogramm der AfD auch mittelfristig nicht finanzierbar.“ Die Rechnung ist konservativ: Nur 28 von 136 kostenwirksamen Maßnahmen ließen sich belegen — rund 1,6 Mrd. € pro Jahr, plus 877 Mio. € Neuverschuldung. Einsparungen: 243 Mio. €. Schulden und Steuererhöhungen schließt das Programm aus.
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Eine Familie mit 40.000 € brutto zahlt 440 € extra — im Jahr. Das sind 36 € pro Monat. Eine Familie mit 180.000 € bekommt im selben Jahr 19.190 € zurück. Wer wenig hat, verliert.
ZEW Mannheim, „Wen die Parteien entlasten würden“ (2025) · abgerufen 2026-09-03„Die Hauptleidtragenden der AfD-Politik wären ihre eigenen Wähler*innen.“
DIW Berlin, DIW aktuell 88 (21.08.2023) · abgerufen 2026-09-03Hintergrund
Das DIW erklärt das Paradox: Die AfD redet ihren Unterstützern ein, sie würden gewinnen, wenn Leistungen und Grundrechte für andere gestrichen werden — eine kollektive Fehleinschätzung, so die Analyse. Und ihr nüchternes Fazit: Kaum eine Partei hat in 70 Jahren so hart nach unten getreten wie diese.